Freitag, 13. Juli 2012

Mein Glück

Ich habe mein Glück gefunden, zwar bin ich noch jung um so etwas zu sagen, aber ich habe mein Glück gefunden. Ich habe einen Menschen kennengelernt, der mich so akzeptiert wie ich bin. Dieser Mensch weiß wie er mit mir umgehen muss, er ist immer da wenn ich ihn brauche. Die schlechten Momente bestehen dennoch weiter, ich nerve, er nervt, aber genau das führt uns noch näher zueinander. Ich bin 17 Jahre alt, hatte mir nie gedanken darüber gemacht, wann endlich mein Glück kommt. Ich hatte mich garnicht dafür interessiert, mir waren andere Dinge wichtig, doch genau in dem Moment, wo du es nicht erwartest, taucht eine einzige Person auf die dein Leben auf den Kopf stellt. Ich bin zum ersten mal, und ich bin sehr stolz es zu sagen, mit 17 Jahren richtig verliebt. Ich will damit nicht andeuten, dass ich jetzt alles über die Liebe weißt, ich prahle auch nicht damit, dass ich nun eine wunderschöne Beziehung führe. Nicht jeder muss eine Information erhalten, wie mein Liebesleben abläuft. Zwar weiß ich nicht wie lange dieses Glücksgefühl da sein wird, aber ich hoffe dass ich es nicht mehr loswerde. Seitdem dieser Mensch ein Teil meines Lebens geworden ist, sind die Probleme nicht mehr deutlich zu sehen. Es klingt vielleicht alles jetzt ein wenig kitschig aber ich bin auch nur ein junges Mädchen, die versucht einigermaßen ihr Leben zu genießen und Erfahrungen zu sammeln.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Regen.

Ich sitze hier allein' im Wald auf einer Bank, es ist ca. 16Uhr und es regnet.
Es ist Herbst, die Blätter verfärben sich in ein schönes Orange-Braun, sie fallen von den Bäumen und liegen verstreut auf dem Boden. Ich spüre den kalten Wind der durch meinen Nacken weht, ich bekomme Gänsehaut am ganzen Rücken, der Regen ohh der Regen ist so wunderbar erfrischend. Ein leichtes Gewitter zieht über den Wald, alles passt so gut zusammen. Ich konzentriere mich nur auf mich, mein Umfeld ist mir im Moment egal, ich genieße diese Minuten, sitzend im Wald während es regnet. Alles verschwindet für diese Minuten, all dieser Stress, diese Probleme, alles weg! Als wäre nie etwas gewesen. Jetzt sitze ich hier und fühle mich soo gut, so frei, keiner kann mir etwas. Ich liebe es so ungestört zu sein und diese Ruhe zu genießen, mich um nichts kümmern. Hach, ein wundervolles Gefühl.

Sonntag, 24. Juli 2011

Sommer

Ein Regnerischer Sommertag, es ist so kühl, so windig, dass jeder glaubt der Sommer ist vorbei. Alle sind zuhause, eingekuschelt in ihrer Decke, ich sitze hier am Bahnhof und verfolge die Züge die vorbeifahren, die Menschen, wie unterschiedlich wir und doch alle sind. Mein Kopf hört nicht auf zu denken, ich will nicht mehr denken, lieber wäre ich ergraut und blind. Was ist aus der Menschheit geworden. Alle sind so egoistisch geworden, viele haben vergessen was es heißt hilfsbereit zu sein. Ein Alptraum, ein schlechter Film. Ein Film, indem Zombies die Hauptdarsteller sind und das Leben der Menschen wiederpsiegeln.
 [...] Das Wetter passt sich den Menschen an. Kalt, farblos, keine Freude.
Ich gehe nachts durch die Straßen, ich spüre die kalte Luft und höre wie der Wind weht.
Es regnet ein bisschen, der Himmel ist voller Wolken, man sieht die Sterne kaum, das einzige was die Straßen beleuchtet sind die Straßenlaternen und die Vitrinen der Läden.
Die Straßen sind leer, alle sind zuhause oder irgendwo anders, aber die Straßen sind leer, mal fährt ein Auto vorbei dann hört man nur noch den Wind, der an meinen Ohren vorbei rauscht.
Ich gehe weiter die Straßen entlang, betrachte die Vitrinen und gucke mir die Schaufensterpuppen an die beschmückt sind mit wunderschönen Klamotten.
An der Straßenseite steht eine Bank, ich setze mich drauf und lehne mein Kopf langsam zurück, ich spüre immer noch die kalte Luft und die leichten Regentropfen die auf mein Gesicht fallen. Ich hatte noch vor ein paar Stunden einen richtig großen Streit zwischen meinen Eltern miterlebt und bin raus gegangen um ab zu schalten. Also sitze ich jetzt hier auf diese Bank mitten in der Stadt, es ist kühl und es regnet, die Straßen sind immer noch leer und ich denke nur daran, wie mein Leben wäre, ohne solche scheiß Probleme. Ich denke nicht lange darüber nach, denn sonst würde mich ja wieder meine Gedanken vom Streit davor, quälen und das will ich in diesem Moment ja nicht, ich will abschalten.
Es hört auf zu regnen und die Luft wird wärmer, die Wolken verschwinden auch nach einer Zeit, und ich sitze schon seit eine Stunde hier. Ich sehe die Sterne die langsam hervorblicken und ich spüre ein wunderschönes Gefühl, so etwas wie Freude. Ein kleines lächeln bildet sich in meinem Gesicht, irgendwas sagt mir das alles vorbei ist. Ich stehe auf und beschließe wieder nach Hause zu gehen, ich gehe den ganzen weiten Weg zurück und kommen zu Hause an. Die Stimme in mir hatte recht, denn es war vorbei, meine Eltern stritten sich nicht mehr und alles war aufeinmal ganz anders. Es wurden innerhalb von ein paar Stunden, sehr wichtige Dinge beschlossen, meine Eltern würden sich scheiden lassen, einer seits freut es mich, denn sie würden sich nicht mehr streiten, aber auf der anderen Seite tat es mir weh, zu sehen das wir keine vollständige Familie mehr sein werden.
Was solls, nicht alles im Leben kann perfekt sein, ich bin zufrieden mit meinem Leben.

Samstag, 23. Juli 2011

Menschenhass.

Menschen, was sind schon Menschen.
Menschen sind Tiere, egoistische, hilflose Tiere.
Kaum zu glauben das sie ihr Leben lieben so wie die sich aufführen.
Kotzen, ich muss nur daran denken und mir kommt die Kotze hoch.